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Schweiz: Der Kampf um Talente verschärft sich, die Bewerber gewinnen die Oberhand zurück

Der Schweizer Arbeitsmarkt verzeichnet einen Rekordanstieg bei den Stellenangeboten und die niedrigste Arbeitslosigkeit seit zehn Jahren. Dadurch wächst die Verhandlungsmacht der Bewerber. Diese angespannte Lage zwingt auch Unternehmen, ihre Strategien zur Gewinnung und Bindung von Talenten zu überdenken.

Schweiz: Der Kampf um Talente verschärft sich, die Bewerber gewinnen die Oberhand zurück

Das Kräfteverhältnis auf dem Schweizer Arbeitsmarkt verschiebt sich, doch nur wenige Bewerber sind sich dessen bereits vollständig bewusst.

Ein starkes Signal für Bewerber

Mit einem Rekordanstieg der seit Jahresbeginn veröffentlichten Stellenangebote und der niedrigsten Arbeitslosigkeit seit zehn Jahren verschärft sich der Wettbewerb um Talente auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Konkret bedeutet das, dass Unternehmen Zugeständnisse machen, die sie noch vor zwei Jahren abgelehnt hätten: mehr Homeoffice, höhere Gehälter und kürzere Einstellungsverfahren.

Was das für Sie ändert

Für Recruiter ist dies ein Warnsignal: Die besten Profile erhalten mehrere Angebote gleichzeitig und verhandeln. Für Bewerber eröffnet sich ein Zeitfenster, um die eigene Position aufzuwerten, die Branche zu wechseln oder bessere Bedingungen zu verlangen, ohne abzuwarten. Für Berufstätige ist jetzt der richtige Zeitpunkt, ihre Karriereziele zu klären, bevor sich der Zyklus wieder dreht.

Aktion der Woche

Erstellen Sie eine Liste mit drei Unternehmen, die in Ihrem Bereich in der Schweiz aktiv einstellen, und kontaktieren Sie diese Woche direkt einen Recruiter oder eine Führungskraft auf LinkedIn, statt auf eine veröffentlichte Stelle zu warten. Der Markt begünstigt diejenigen, die das Gespräch anstoßen.

  • Idee für einen LinkedIn-Beitrag: „Der Schweizer Arbeitsmarkt entwickelt sich zu unseren Gunsten. Das habe ich diese Woche an meiner Strategie für die Jobsuche geändert.“
  • Pädagogischer Ansatz in der Weiterbildung: Bitten Sie jeden Teilnehmer, eine Verhandlung — Gehalt, Homeoffice oder Weiterbildung — zu identifizieren, die er seit mehr als sechs Monaten aufschiebt, und eine zahlenbasierte Argumentation vorzubereiten.