Der Schweizer Arbeitsmarkt verkraftet einen stärkeren externen Schock als seine europäischen Nachbarn.
Ein beträchtlicher Anstieg in einem Umfeld, in dem unter anderem die US-Zölle von 39 % auf Schweizer Produkte den Arbeitsmarkt belasten. Diese Beschleunigung ist umso bedeutsamer, als die Arbeitslosenquote innerhalb der Europäischen Union im dritten Quartal ebenfalls gestiegen ist, allerdings deutlich weniger stark: von 5,8 % auf 5,9 % und im Euroraum von 6,2 % auf 6,3 %.
Für Berufstätige und Stellensuchende signalisiert diese Differenz einen zunehmenden Druck auf bestimmte Schweizer Exportbranchen, die in den kommenden Monaten genau beobachtet werden sollten.
