Nach den am Montag vom Staatssekretariat für Wirtschaft veröffentlichten Zahlen lag die durchschnittliche Arbeitslosenquote in der Schweiz im August 2026 bei 3,0%, während sie bei den Jugendlichen 3,4% betrug. Dies ist teilweise auf den saisonalen Effekt des Endes der Schul- und Ausbildungsgänge zurückzuführen. Die besorgniserregendste Entwicklung zeigt sich jedoch an anderer Stelle: Die Zahl der 15- bis 24-Jährigen auf Stellensuche steigt weiter, dennoch ist nur eine Minderheit bei einer regionalen Arbeitsvermittlungsstelle registriert.
Für junge Absolventinnen und Absolventen bedeutet dies weniger strukturierte Unterstützung beim kritischen Übergang in den Arbeitsmarkt. Für Recruiter und Bildungseinrichtungen ist dies ein Signal, die zu stärkenden Informationskanäle nicht zu ignorieren.
