Die Schweizer Lohnverhandlungen für 2027 haben mit einem ungewöhnlichen Thema begonnen: der Verteilung der durch KI erzielten Produktivitätsgewinne.
Travail.Suisse fordert 2027 eine allgemeine Erhöhung der Nominallöhne um 2 % und ist der Ansicht, dass die Beschäftigten stärker von den Produktivitätsgewinnen profitieren müssen – eine Einschätzung, die von den Arbeitgebern bestritten wird. Die Gewerkschaft erinnert daran, dass die Reallöhne 2026 voraussichtlich ein Niveau erreichen werden, das nur knapp über dem von 2017 und unter dem von 2020 liegt.
Ein Leitartikel betont, dass KI erst beginnt, die Arbeitswelt grundlegend zu verändern, und die Frage, wer die Früchte dieser Revolution ernten wird, im Konflikt zwischen Kapital und Arbeit zentral wird.
