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Recruiting in der Schweiz: Potenzial wird gegenüber dem Abschluss noch immer zu wenig gewichtet

Eine von HR Research gemeinsam mit HR Today unter 936 Schweizer HR-Fachleuten durchgeführte Studie zeigt, dass die Recruitingpraktiken konventionell bleiben und Branchenerfahrung höher gewichten als das Potenzial der Kandidaten.

Recruiting in der Schweiz: Potenzial wird gegenüber dem Abschluss noch immer zu wenig gewichtet

Das Schweizer Recruiting hält trotz des allgegenwärtigen Diskurses über HR-Innovation an traditionellen Mustern fest.

Das Recruiting in der Schweiz bleibt konservativ und konventionell. Unternehmen bevorzugen Branchenerfahrung und technisches Fachwissen. Der Lebenslauf bleibt ein unverzichtbarer Türöffner im Recruitingprozess. Profile ausserhalb der Branche und unkonventionelle Werdegänge werden weitgehend übersehen. Den Ergebnissen der gemeinsam mit HR Today durchgeführten HR-Research-Studie zufolge tut sich das Recruiting in der Schweiz schwer mit der Einführung innovativer Methoden. An der Studie nahmen 936 HR-Fachleute aus Schweizer Unternehmen teil.

Für Quereinsteiger bestätigt dies, dass sie zusätzliche Anstrengungen unternehmen müssen, um ihre übertragbaren Kompetenzen sichtbar zu machen – gegenüber Recruitern, die weiterhin stark am klassischen branchenbezogenen Werdegang festhalten.