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KI im Schweizer Recruiting: 40 % der Unternehmen nutzen sie bereits

Fast 40 % der Schweizer Unternehmen setzen inzwischen künstliche Intelligenz in ihrem Einstellungsprozess ein, teilweise sogar zur Vorbereitung von Interviewfragen. Bewerberinnen und Bewerber müssen ihre Vorbereitung entsprechend anpassen.

KI im Schweizer Recruiting: 40 % der Unternehmen nutzen sie bereits

Fast 40 % der Schweizer Unternehmen setzen bereits künstliche Intelligenz in ihrem Einstellungsprozess ein. Das ist kein HR-Zukunftsthema mehr, sondern etablierte Praxis.

Einige Personalleiter nutzen kostenpflichtige dialogbasierte Systeme, um Interviewfragen vorzubereiten und Beurteilungen von Führungskräften zu erstellen. So ist es bei Fondation Saphir, einem der grössten Arbeitgeber in Yverdon, wo das Tool inzwischen für die Rekrutierung von Führungskräften eingesetzt wird. Recruiting-Aufgaben ohne zusätzlichen Wert benötigen für ihre Ausführung keine menschliche Hand mehr.

Für Bewerberinnen und Bewerber ist die Konsequenz unmittelbar: Interviewfragen werden zunehmend auf Grundlage des genauen Wortlauts der Stellenausschreibung und des gesuchten Profils zusammengestellt. Eine allgemeine Antwort, die nicht auf die konkret geforderten Kompetenzen eingeht, überzeugt weniger als noch vor zwei Jahren. Recruiter sparen Zeit bei der Vorauswahl, verlagern den Anspruch an Präzision jedoch auf das anschliessende Gespräch.

Diese Woche: Nehmen Sie die für Sie interessanteste Stellenausschreibung, bitten Sie ein generatives KI-Tool um fünf auf diesem Text basierende Interviewfragen und bereiten Sie für jede eine quantifizierte Antwort vor. So bewerten Sie manche Recruiter inzwischen.

Idee für einen LinkedIn-Beitrag: "40 % der Schweizer Unternehmen nutzen KI für die Personalgewinnung. Ich habe dieselbe Logik vor meinem nächsten Bewerbungsgespräch getestet: Ich habe eine KI nach den wahrscheinlichen Fragen zur angestrebten Stelle gefragt. Das hat mir gezeigt, wo meine eigenen blinden Flecken liegen."