In der Westschweiz nennen 65 % der HR-Fachkräfte die Rekrutierung als Priorität – noch vor der Bindung von Talenten und der Arbeitsbelastung. Dies geht aus einer Befragung von 150 HR-Fachkräften aus der Region hervor, die in der Industrie, im Dienstleistungssektor, im Gesundheitswesen und in der öffentlichen Verwaltung tätig sind.
Allerdings gibt weniger als jede zweite befragte Person an, dass ihr Unternehmen über eine formalisierte Talentmanagement-Politik verfügt, während etwas mehr als die Hälfte einen Weiterbildungskatalog für Mitarbeitende besitzt.
Diese Diskrepanz zwischen den genannten Prioritäten und den tatsächlich verfügbaren Instrumenten erschwert die Situation für Bewerberinnen und Bewerber: Ohne klare Politik bleiben Bewertungskriterien und Entwicklungsmöglichkeiten unklar – selbst in Unternehmen, die aktiv rekrutieren.
